Moringa Oleifera – Wissenswertes im Überblick


Was genau ist eigentlich Moringa Oleifera?

Der Moringa-Oleifera-Baum mag es warm. Er wächst deshalb nur in Ländern mit subtropischen bis tropischen Klimaverhältnissen nördlich und südlich des Äquators. Ursprünglich in Indien und den Ebenen des Himalaya beheimatet, sind Moringabäume heute auch in anderen Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas sowie auf verschiedenen Inseln der Karibik und Südsee anzutreffen. Zur landwirtschaftlichen Nutzung wird der Moringabaum auf Plantagen in niedrigen Höhen bis zu 500 m angebaut.

MoringabaumDie auch als Wunderbaum, Meerrettichbaum, Trommelstockbaum und Behennussbaum bezeichnete Pflanze bevorzugt zum Wachsen trockene, sandige Böden. Der Moringabaum kommt mit nährstoffarmen Böden und wenig Wasser gut klar. Da er zudem über die Fähigkeit verfügt, sich erstaunlich schnell an die Gegebenheiten seiner Umgebung anzupassen, wird er in seiner Heimat Indien auch als der „Baum des Lebens“ bezeichnet. Zudem  wächst die Pflanze erstaunlich schnell und kann bereits im ersten Jahr eine Höhe von bis zu vier Metern erreichen.

Beliebt ist der Moringabaum auch als heimische Zierpflanze, beispielsweise als Teil einer Sukkulentensammlung oder als kunstvoll herangezogener Bonsai. Der Baum fasziniert mit seinem speziellen Aussehen: Sein kompakter Stamm mit glatter, blassgrauer Rinde verjüngt sich nach oben, was ihm die weitere anschauliche Bezeichnung „Flaschenbaum“ eingetragen hat. Sein Laub hat fein gefiederte Blätter in kunstvoller Anordnung. Aus den Blüten entwickeln sich Kapselfrüchte mit circa 10 mm großen braunen Samen.


Die Verwendung von Moringa Oleifera in der Geschichte

In schriftlichen altindischen Überlieferungen wurde der Moringa Oleifera mit seinen wertvollen Bestandteilen als Heilpflanze schon vor über fünftausend Jahren erwähnt. Vermutlich wurden seine zahlreichen positiven Eigenschaften bereits wesentlich früher geschätzt. Die einzelnen Bestandteile der Pflanze wurden in der ayurvedischen Traditionsmedizin bereits sehr früh eingesetzt. Bis sich die positiven Wirkungen von Moringa Oleifera jedoch auch in westlichen Gesellschaften herumsprachen, sollte es bis zur britischen Kolonialzeit in Indien dauern. Nach den Briten entdeckten allmählich die Einwohner weiterer westlicher Länder die Vorzüge des Moringabaumes. Eine besondere Bedeutung maß man hierbei seinen Blättern bei, welche man trocknete, mahlte und so zu einem  Blattpulver verarbeitete.

Nicht verschwiegen werden soll auch, dass altägyptische Hieroglyphen Hinweise auf Behenöl geben, welches vom Moringabaum stammt. Damals war das Öl wahrscheinlich den Pharaonen und ihren Familien sowie den Angehörigen der oberen Gesellschaftsschicht vorbehalten. Bekannt ist außerdem die Verwendung von Moringa Oleifera bei den antiken Griechen und Römern.


Wie werden die einzelnen Bestandteile des Moringabaumes verwendet?

Wahrscheinlich wird der Moringabaum in seiner Heimat auch als Wunderbaum bezeichnet, weil seine Bestandteile so vielseitige Verwendung finden.

Blätter

Die Blätter des Moringabaumes sind schon in rohem Zustand ein Genuss. Sie machen sich auch sehr gut in einem Salat. Gekocht ergeben sie eine exotische Gemüsebeilage. Eine gute Zubereitungsvorlage sind Rezepte für Spinat, Gemüse-Curry und Pesto.

Aus den getrockneten Blättern läßt sich ein sehr nahrhaftes Pulver herstellen, welches gut zu frisch gepressten Fruchtsäften passt oder sich hervorragend als Gewürz für Salate und Speisen eignet.

Moringablätter
Blüten

Moringabaumblüten eignen sich sehr gut als Gewürz. Darüber hinaus spielen sie in der Bienenzucht und der Medizin eine Rolle.

Früchte

Die Früchte des Moringabaumes lassen sich sowohl frisch als auch getrocknet verzehren. Sie sind allerdings nicht ganz so vielseitig einsetzbar wie die Blätter. Moringabaumfrüchte werden klein geschnitten und gekocht, um anschließend als Gemüse verzehrt zu werden. Gut schmecken sie zum Beispiel in roter Linsensuppe.

Rinde

Die Rinde des Moringabaumes trägt nicht zur Ernährung bei. Sie wird zur Herstellung von Papier und Seilen verwendet.

Moringarinde
Samen

Aus den Samen wird das sogenannte Behenöl gewonnen, welches in der Seifen- und Kosmetikherstellung von Bedeutung ist. Es wird aber auch als Salatöl eingesetzt.

Unbedingt erwähnenswert ist die erstaunliche Fähigkeit der Samen des Moringabaumes, Wasser reinigen zu können. Die Samen filtern verunreinigtes Wasser und binden darin enthaltene unerwünschte Bakterien an sich, wodurch aus ehemals verschmutztem Wasser sauberes Trinkwasser wird. Nur 0,2 g zu Pulver gemahlene Moringasamen genügen, um einen Liter verunreinigtes Wasser trinkbar zu machen!

Wurzeln

Die Wurzeln  erinnern geschmacklich an Meerettich und dienen als Gewürz. Dieser Tatsache verdankt der Moringabaum seine Bezeichnung „Meerrettichbaum“. Es waren die Briten, die ihm diesen Namen zur Zeit der Kolonisierung gaben.


Die wichtigsten Inhaltsstoffe von Moringapulver und Ihre Funktionen auf einen Blick

Das Pulver der Moringablätter ist geradezu vollgepackt mit wertvollen Inhaltsstoffen. Dank seiner Aminosäuren bietet es einen hohen Eiweißgehalt. Besondere Erwähnung verdient sein hoher Gehalt an Vitamin A, Vitamin E, Vitamin B2 und Vitamin B6. Calcium, Magnesium und Eisen gesellen sich als wichtige Spurenelemente ebenso hinzu.

Antioxidantien und Chlorophyll sind ebenfalls in diesem Lebensmittel ebenfalls vertreten. Damit ist Moringapulver mehr als eine würzende Zutat in der Küche: Es ist ein reichhaltiges Superfood, das in keinem Haushalt fehlen sollte.

15g Moringapulver enthält 282,0 µg (35%*) Vitamin A.
Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Sehkraft, zu einer normalen Funktion des Immunsystems und zur Erhaltung normaler Haut bei.

Vitamin E

15g Moringapulver enthält9,7 mg (81%*) Vitamin E.
Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen

Vitamin B2

15g Moringapulver enthält 0,2 mg (15%*) Vitamin B2.
Vitamin B2 ist auch als Riboflavin bekannt. Riboflavin trägt zu Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung, zu einer normalen Funktion des Nervensystem, zu einem normalen Energiestoffwechsel, zu einem normalen Eisenstoffwechsel, zur Erhaltung normaler Schleimhäute, zur Erhaltung normaler roter Blutkörperchen, zur Erhaltung normaler Haut und zur Erhaltung normaler Sehkraft bei. Es trägt zudem dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen

Vitamin B6

15g Moringapulver enthält 0,2 mg (17%*) Vitamin B6.
Vitamin B6 trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, zu einer normalen Funktion des Nervensystems, zu einer normalen Funktion des Immunsystems, zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung und zur Regulierung der Hormontätigkeit bei.

Calcium

15g Moringapulver enthält 243,0 mg (30%*) Calcium.
Calcium hat eine Funktion bei der Zellteilung und –spezialisierung. Es trägt zu einer normalen Muskelfunktion, zu einem normalen Energiestoffwechsel, zur normalen Funktion von Verdauungsenzymen, zu einer normalen Blutgerinnung und zu einer normalen Signalübertragung zwischen den Nervenzellen bei. Calcium wird zudem für die Erhaltung normaler Knochen und für die Erhaltung normaler Zähne benötigt

Magnesium

15g Moringapulver enthält 79,8 mg (21%*) Magnesium.
Magnesium trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung, zu einem normalen Energiestoffwechsel, zu einer normalen Muskelfunktion, zum Elektrolytgleichgewicht, zu einer normalen Funktion des Nervensystems, zu einer normalen Eiweißsynthese, zur normalen psychischen Funktion, zur Erhaltung normaler Knochen und zur Erhaltung normaler Zähne bei. Magnesium hat zudem eine Funktion bei der Zellteilung

Eisen

15g Moringapulver enthält 5,1 mg (36%*) Eisen.
Eisen trägt zur normalen Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin, zu einem normalen Sauerstofftransport im Körper, sowie zur Verringerung von Müdigkeit und Ermü­dung bei. Eisen hat zudem eine Funktion bei der Zellteilung.


Moringapulver als tolle Alternative zu frischen Moringablättern

In tropischen und subtropischen Ländern können die Menschen Moringablätter im frischen Zustand genießen. In Deutschland ist es aufgrund des kühleren Klimas nicht möglich, den Baum anzubauen.  Wie gut, dass Moringablätter auch in getrockneter Form erhältlich sind. Dies hat sogar einige Vorteile:

  • Moringapulver ist sehr leicht dosierbar und praktisch in der Anwendung.
  • Moringablattpulver ist hoch konzentriert. Ein Kilogramm des Pulvers entspricht 8-10 kg frischen Moringablättern. Durch den Wasserverlust beim Trocknen der Blätter enthält das Pulver ein Vielfaches der Mineralien, Vitamine und Antioxidanten.
  • Moringapulver ist wesentlich länger haltbar als frische Moringablätter.

Moringapulver


Woran erkennt man qualitativ hochwertiges Moringapulver?

Niemand braucht beim Kauf seines Pulvers aus Moringablättern auf sein Glück zu vertrauen. Es gibt verlässliche Anzeichen, an denen sich hochwertiges Pulver erkennen lässt:

Naturbelassenes Anbaugebiet

FLÜGELSCHWINGER Bio-Moringa-Pulver stammt von Moringabäumen, die auf eigens für diese Produktion vorgesehenen Plantagen in dem an der Südspitze Indiens gelegenen Bundesstaat Tamil Nadu angebaut werden. Die Anbauflächen befinden sich weit entfernt von geschäftigen Großstädten und Industriegebieten. Moringaplantage Tamil Nadus Landschaftsbild prägen fruchtbare Ebenen, malerisch eingerahmt von schroffen Gebirgszügen. Eine reiche Tierwelt und sehr naturbelassene Gebiete sind weitere Vorzüge des Bundesstaats Tamil Nadu. Hier gibt es im Bergland noch recht große zusammenhängende Waldgebiete, die unter anderem Elefanten, Königstigern und Leoparden als Rückzugsgebiete dienen.

Tamil NaduTamil Nadus tropisches Klima und mineralhaltige Böden bieten beste Voraussetzungen für den Anbau von Moringabäumen. Der indische Bundesstaat Tamil Nadu hat landschaftlich und kulturell viel zu bieten und lohnt sich als Reiseziel, bei dem sich nicht nur der Moringa-Anbau hautnah erfahren lässt.

Verarbeitung direkt vor Ort

Für den Anbau von Moringabäumen und die Gewinnung des Moringa-Blattpulvers existieren mehrere, teils stark voneinander abweichende Methoden. Zahlreiche Hersteller sammeln Moringablätter bei verstreut lebenden, kleinen Einzelanbietern ein, bevor sie die Blätter zu Pulver mahlen. Weite Wege machen das Einsammeln oft sehr zeitaufwändig. Da außerdem die Bezugsquellen häufig wechseln, können solche Hersteller keine gleichbleibende Qualität ihres Moringapulvers bieten.

MoringaanbauDer Anbau der Moringabäume für FLÜGELSCHWINGER Bio-Moringa-Blattpulver erfolgt auf großen und speziell hierfür vorgesehenen Plantagen. Die Weiterverarbeitung der Ernte geschieht direkt vor Ort. Anbau, Ernte und Verarbeitung bleiben also in der Hand ein- und desselben Herstellers, was eine enorme Zeitersparnis bedeutet.

Durch die professionelle und zügige Verarbeitung direkt nach der Ernte bleibt das Gute der frischen Moringablätter bestmöglich bis ins Pulver erhalten. Der Anbau ist biozertifiziert. Sowohl Anbau als auch Verarbeitung und somit die Qualität des Pulvers können jederzeit kontrolliert werden. Tatsächlich stellen regelmäßig Qualitätskontrollen der örtlichen Biokontrollbehörde die hohe Qualität des Pulvers sicher.

Rohkostqualität

Beim Trocknungsprozess und der Mahlung sind die Blätter des Moringa Oleifera zu keinem Zeitpunkt hohen Temperaturen ausgesetzt. Anders als bei vielen anderen Herstellern werden die Blätter für das FLÜGELSCHWINGER-Bio-Moringa-Blattpulver nicht in der Sonne getrocknet, sondern schonend im Schatten. Nur diese behutsame Behandlung vermag die hitzeempfindlichen Inhaltsstoffe der Moringablätter zu erhalten.

Verwendung erstklassiger Moringablätter

Für FLÜGELSCHWINGER Bio-Moringapulver werden nur qualitativ hochwertige Blätter verwendet, welche frisch vom Baum gepflückt wurden.

Die von einigen anderen Herstellern angewandte Praxis, von den Bäumen herabgefallene Blätter vom Boden aufzusammeln, kommt für FLÜGELSCHWINGER Bio-Moringapulver eben so wenig infrage wie die Verarbeitung von Blättern minderer Qualität oder gar Stängeln. Das Ergebnis solch fragwürdiger Methoden ist häufig ein sandiges Pulver, welches sich beim Verzehr manchmal sogar durch Knirschen in den Zähnen bemerkbar macht.

FLÜGELSCHWINGER Bio-Moringa-Blattpulver überzeugt hingegen durch eine gleichmäßige Konsistenz, da nur die besten Blätter verarbeitet wurden.


Wie sollte Moringapulver am besten angewendet werden?

Wenn Sie noch keine Erfahrung mit Moringapulver haben, starten Sie am besten mit einem halben Teelöffel pro Tag, um sich allmählich an den etwas scharfen Geschmack zu gewöhnen. Lassen Sie sich hierbei ruhig ganz von Ihrem persönlichen Gefühl leiten. Die Menge kann mit der Zeit langsam auf bis zu dreimal einen gestrichenen Teelöffel täglich gesteigert werden. Es ist aber auch vollkommen in Ordnung dauerhaft bei einer Menge von einem Teelöffel zu bleiben. Bereits bei dieser Menge werden Sie nämlich reichlich von den positiven Eigenschaften des Moringablattpulvers profitieren.

MoringapulverTIPP Im Gegensatz zu vielen anderen Superfoods können Sie Moringapulver vor dem Verzehr auch erhitzen. Moringablätter enthalten nämlich auch Stoffe, welche erst unter Hitzeeinwirkung aktiviert werden (zum Beispiel Polyphenole und Beta-Carotin). Daher ist Moringapulver sowohl im rohen wie auch im erhitzten Zustand ein wertvolles Lebensmittel.


Erleben Sie, wie vielseitig sich Moringapulver in der Küche verwenden lässt!

Die Verwendungsmöglichkeiten von Moringapulver in Ihren täglichen Speiseplan sind äußerst vielseitig. Da Moringapulver geschmacklich an Brunnenkresse erinnert, können Sie es zum Beispiel zum Würzen Ihrer Suppen, Eintöpfe und Salate verwenden. Ebenso verleiht es Gemüsesuppen, Saucen, Eintöpfen und Aufläufen eine besondere Note. Hervorragend passt es auch zu herzhaften Fisch- und Fleischgerichten.

TIPP Mit frisch gepressten Fruchtsäften wie Orangen- oder Apfelsaft läßt sich durch die Zugabe von Moringapulver schnell ein grüner Smoothie zubereiten.

TIPP Eine tolle Idee ist es auch, Moringapulver in Smoothies oder Joghurt einzurühren. Damit das Pulver in der Flüssigkeit nicht verklumpt, wird es am besten zuvor in ein wenig Wasser aufgelöst und erst dann zugegeben.

Mit zunehmender Erfahrung werden Ihre Ideen für weitere Verwendungsmöglichkeiten von Moringa-Pulver nur so fließen.


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