Was ist Moringa?

Moringa ist eine vielseitige Pflanze, die in verschiedenen Regionen der Welt seit Langem geschätzt wird. Ihre Blätter werden traditionell verwendet und sind heute auch hierzulande immer häufiger in Form von Pulver oder Presslingen erhältlich. Dennoch ist Moringa vielen Menschen noch nicht vertraut – ein guter Anlass, die Pflanze und ihre Verwendungsmöglichkeiten näher kennenzulernen.

Moringa – eine besondere Pflanze mit langer Tradition

Moringa ist eine bemerkenswert widerstandsfähige Pflanze, die vor allem in warmen, trockenen Regionen wächst. Auch mit sandigen Böden, intensiver Sonne und längeren Trockenphasen kommt der Moringabaum gut zurecht. Seine tief reichenden Speicherwurzeln helfen ihm dabei, Wasser aufzunehmen und auch anspruchsvolle Klimabedingungen zu überstehen.

Gerade diese natürliche Anpassungsfähigkeit macht Moringa so interessant. In vielen Regionen der Welt wird die Pflanze seit Langem geschätzt und auf unterschiedliche Weise genutzt. Besonders die Blätter stehen dabei im Mittelpunkt: Sie werden geerntet, schonend getrocknet und anschließend weiterverarbeitet.

Unter passenden Bedingungen kann Moringa sehr schnell wachsen und bereits im ersten Jahr eine beachtliche Höhe erreichen. Nach dem Rückschnitt treibt die Pflanze wieder neu aus – ein Zeichen ihrer besonderen Widerstandskraft.

Ursprünglich kommt Moringa aus Indien

Moringa oleifera stammt ursprünglich aus Regionen Nordindiens am Fuße des Himalaya. Von dort aus verbreitete sich die Pflanze im Laufe der Zeit in weitere Teile Indiens, nach Sri Lanka und in viele tropische sowie subtropische Regionen der Welt.

Heute ist Moringa auch hierzulande immer bekannter – besonders bei Menschen, die Wert auf pflanzliche Produkte, natürliche Rohstoffe und eine bewusste Ernährung legen.

Moringa – vielseitig genutzt und weltweit geschätzt

Von seiner ursprünglichen Heimat in Indien aus verbreitete sich Moringa im Laufe der Zeit in viele weitere Regionen der Welt. Heute ist die Pflanze vor allem in tropischen und subtropischen Gebieten Asiens, Afrikas, Lateinamerikas sowie auf verschiedenen Inseln der Karibik und Südsee anzutreffen.

In vielen Ländern wird Moringa seit Langem geschätzt – nicht nur wegen seiner Anpassungsfähigkeit, sondern auch wegen seiner vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten. Besonders die Blätter, Blüten, jungen Schoten und Samen werden traditionell auf unterschiedliche Weise genutzt.

Eine Pflanze mit vielen Verwendungsmöglichkeiten

Moringa wird häufig als besonders vielseitige Pflanze beschrieben. Je nach Region finden unterschiedliche Pflanzenteile Verwendung – etwa in der Küche, in traditionellen Anwendungen, in der Kosmetik oder auch in handwerklichen Bereichen.

BLÄTTER

Die Blätter des Moringabaumes gehören zu den bekanntesten Pflanzenteilen. Sie werden traditionell frisch, gekocht oder getrocknet verwendet. Frische Moringablätter können ähnlich wie anderes Blattgemüse zubereitet werden, zum Beispiel in Salaten, Currys, Suppen oder Gemüsegerichten.

Für Moringa-Presslinge werden die Blätter nach der Ernte getrocknet, fein vermahlen und anschließend in eine praktische Form gebracht. So entsteht eine handliche Darreichungsform, die sich einfach portionieren lässt und gut in den Alltag passt.

Moringablätter

BLÜTEN

Der Moringabaum kann über einen längeren Zeitraum im Jahr blühen. Seine hellen, cremefarbenen bis leicht rosafarbenen Blüten verströmen einen angenehmen Duft und werden in manchen Regionen traditionell für Tees, Speisen oder aromatische Anwendungen genutzt.

Auch in der Kosmetik- und Parfumherstellung können Moringablüten eine Rolle spielen. Zudem sind blühende Moringabäume für Bienen interessant und können zur regionalen Honiggewinnung beitragen.

FRÜCHTE

Die länglichen Früchte des Moringabaumes erinnern optisch an Schoten und werden im Englischen häufig als „Drumsticks“ bezeichnet. Besonders junge Schoten werden in verschiedenen Küchen als Gemüse verwendet.

Sie können klein geschnitten und ähnlich wie grüne Bohnen oder anderes Gemüse gekocht werden. In vielen Regionen sind sie Bestandteil von Suppen, Currys und Eintöpfen.

Moringa Früchte

SAMEN

In den reifen Schoten befinden sich die Samen des Moringabaumes. Aus ihnen kann das sogenannte Behenöl gewonnen werden, ein Pflanzenöl mit langer Tradition. Es wird unter anderem in der Küche, in der Seifenherstellung und in kosmetischen Produkten verwendet.

MoringasamenMoringasamen sind außerdem dafür bekannt, dass sie in bestimmten Regionen traditionell zur Aufbereitung von Wasser eingesetzt werden. Dabei können gemahlene Samen Schwebstoffe im Wasser binden, sodass diese absinken. Für sicheres Trinkwasser sind jedoch immer geeignete geprüfte Verfahren und hygienische Standards erforderlich.

RINDE UND WURZELN

Auch Rinde und Wurzeln des Moringabaumes werden in verschiedenen Kulturen traditionell genutzt. Die Wurzeln erinnern geschmacklich an Meerrettich – daher stammt auch die Bezeichnung „Meerrettichbaum“. Für Lebensmittelprodukte aus Moringa stehen heute jedoch vor allem die Blätter, Samen und jungen Schoten im Vordergrund.

Moringarinde

Moringa und Ayurveda

In Indien besitzt Moringa eine lange Tradition und wird auch im Zusammenhang mit Ayurveda erwähnt. Ayurveda bedeutet übersetzt etwa „Wissen vom Leben“ und ist eine traditionelle indische Lehre mit jahrtausendealter Geschichte.

Heute wird Moringa weltweit vor allem als pflanzlicher Rohstoff geschätzt. Besonders Moringablätter werden getrocknet, fein vermahlen und in unterschiedlichen Formen weiterverarbeitet – zum Beispiel als Pulver oder Presslinge.

Moringa – Eine Pflanze mit Geschichte

Moringa wird in vielen Regionen der Welt seit langer Zeit geschätzt. Besonders die Blätter der Pflanze stehen dabei im Mittelpunkt, da sie traditionell auf unterschiedliche Weise verwendet und weiterverarbeitet werden.

Auch in der Geschichte spielte Moringa eine Rolle: Bereits in alten Kulturen war insbesondere das aus den Samen gewonnene Behenöl bekannt. Es wurde unter anderem als Speiseöl sowie in der Hautpflege und Kosmetik genutzt. Auch bei den Griechen und Römern war Moringa beziehungsweise Behenöl über Handelswege bekannt.

Von Indien in die Welt

Ursprünglich stammt Moringa oleifera aus Regionen Indiens. Von dort aus verbreitete sich die Pflanze im Laufe der Zeit in viele tropische und subtropische Gebiete der Welt. Heute ist Moringa unter anderem in Teilen Asiens, Afrikas, Lateinamerikas sowie auf verschiedenen Inseln der Karibik und Südsee anzutreffen.

Da Moringa warme Temperaturen bevorzugt und empfindlich auf Kälte reagiert, wächst die Pflanze vor allem in Regionen mit tropischem bis subtropischem Klima. Im mitteleuropäischen Freiland lässt sie sich daher nur eingeschränkt kultivieren.

Auch hierzulande wird Moringa immer bekannter

Während Moringablätter in vielen Ursprungsländern frisch geerntet und direkt in der Küche verwendet werden, sind sie bei uns meist in getrockneter Form erhältlich. Besonders bekannt ist fein vermahlenes Moringablattpulver, das als Grundlage für verschiedene Moringa-Produkte dienen kann.

Die Blätter werden nach der Ernte getrocknet und anschließend fein vermahlen. So entsteht ein pflanzlicher Rohstoff, der anschließend weiterverarbeitet werden kann – zum Beispiel zu praktischen Moringa-Presslingen.

Moringapresslinge als praktische Form der Verwendung

Frische Moringablätter sind in Deutschland nur schwer erhältlich. Moringa-Presslinge bieten daher eine praktische Möglichkeit, getrocknete und fein vermahlene Moringablätter unkompliziert zu verwenden.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Einfach zu dosieren – Moringa-Presslinge lassen sich unkompliziert portionieren und in den Alltag integrieren.
  • Praktisch in der Anwendung – Kein Abwiegen, kein Anrühren und kein Einrühren in Speisen oder Getränke erforderlich.
  • Aus fein vermahlenen Moringablättern – Grundlage der Presslinge sind getrocknete und fein vermahlene Blätter der Moringapflanze.
  • Länger haltbar als frische Blätter – Durch die Trocknung sind die verarbeiteten Moringablätter deutlich länger lagerfähig als frisches Blattgemüse.
  • Praktisch für den Alltag – Die Presslinge sind handlich, leicht zu dosieren und eignen sich für alle, die Moringa unkompliziert verwenden möchten.

Quellen

Royal Botanic Gardens, Kew: Plants of the World Online – Moringa oleifera
https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:584736-1

Encyclopaedia Britannica: Moringa / Horseradish tree
https://www.britannica.com/plant/horseradish-tree

Wikipedia: Moringa
https://de.wikipedia.org/wiki/Moringa

Wikipedia: Behenöl
https://de.wikipedia.org/wiki/Behen%C3%B6l

Moringa - Alles Wissenswerte im Überblick